Sonix im Test

Ergebnisse aus 2 Testreihen auf deutschsprachigen Korpora. Alle Anbieter einer Aufgabe bearbeiten dieselben Fälle nach demselben Protokoll.

Ergebnisse im Überblick

Im 2. Quartal 2026 erreicht Sonix im ScribeIndex-Test „Audiotranskription“ 61,2 von 100 Punkten (Platz 6 von 9, 44 Aufnahmen, je 3 Durchläufe) und im Test „Untertitel für Videodateien“ 47,4 Punkte (Platz 5 von 8, 40 Videos, je 3 Durchläufe).

Testreihen von Sonix
AufgabeScribeIndex-ScorePlatzHauptkennzahlNacharbeitGetestet
AudiotranskriptionMittelfeld: 61,26 von 9Wortfehlerrate: 10,0 %53,6 min je Aufnahme2. Quartal 2026
Untertitel für VideodateienMittelfeld: 47,45 von 8Wortfehlerrate: 7,9 %37,6 min je Video2. Quartal 2026

Sonix: Audiotranskription

In der Testreihe „Audiotranskription“ liegt Sonix mit 61,2 Punkten auf Platz 6 von 9, 14,4 Punkte hinter MAXQDA Transcription (75,6) und 1,7 Punkte vor Trint (59,5). Hinter MAXQDA Transcription bleibt Sonix vor allem bei der Wortfehlerrate (10,0 % gegenüber 6,5 %) und bei der Sprecherzuordnung (DER, 15,4 % gegenüber 8,6 %) zurück. Vor Trint liegt Sonix vor allem bei der Wortfehlerrate (10,0 % gegenüber 10,8 %) und bei der Nacharbeit (53,6 gegenüber 56,6 Minuten je Aufnahme). Die Nacharbeit ist eine Schätzung von ScribeIndex und kommt zum einmaligen Abhören hinzu, bei einer durchschnittlichen Aufnahmedauer von 30,2 Minuten.

Einordnung: Mittelfeld · ScribeIndex-Score 61,2 / 100 · 95-%-Intervall 57,4–64,4 · Platz 6 von 9

0,2 Punkte unter dem Median des Feldes und 5,6 Punkte vor dem schwächsten Dienst.

Wortfehlerrate (WER) (Platz 6 von 9): 10,0 % · 95-%-Intervall 9,1–11,1 % · 55.931 Wortfehler von 556.611 Referenzwörtern

Schwächster Wert: 11,9 % · Median (9 Anbieter): 9,8 % · Bester Wert: 6,5 %

Ersetzungen, Auslassungen und Einfügungen je Referenzwort nach Normalisierung.

Nacharbeit je Aufnahme (Platz 6 von 9): 53,6 min · 95-%-Intervall 49,5–58,2 min

Schwächster Wert: 61,5 min · Median (9 Anbieter): 51,9 min · Bester Wert: 36,2 min

Geschätzte Nacharbeit bis zur Zielfassung je Aufnahme, bei durchschnittlich 30,2 Minuten Aufnahme. Nicht enthalten ist das einmalige Abhören der Aufnahme, das auch ein von Hand getipptes Transkript braucht. Auf eine Stunde Aufnahme gerechnet sind das 106,3 Minuten.

Verarbeitungszeit (Median) (Platz 8 von 8): 1.443 s · Niedriger ist besser

Schwächster Wert: 1.443 s · Median (8 Anbieter): 400 s · Bester Wert: 292 s

Gemessen von „Uploadstart“ bis „Vollständiger Export verfügbar“. Platz und Vergleichswerte nur unter Diensten derselben Messstrecke.

So setzt sich der ScribeIndex-Score zusammen

Sonix, Audiotranskription: Zusammensetzung des ScribeIndex-Scores aus Teilwerten
TeilwertPunkteGewichtBeitrag
Inhaltsqualität61,275 %45,9
Korrekturaufwand51,720 %10,4
Abschlussquote98,55 %4,9
ScribeIndex-Score100 %61,2

Die Qualitätsformel besteht zu 70 % aus der Erkennung (100 minus WER) mit 90,0 Punkten und zu 30 % aus der Sprecherzuordnung (100 minus DER) mit 84,6 Punkten. Sie ergibt 88,36 von 100, also 11,64 Punkte weniger als ein fehlerfreies Ergebnis. Bei 30 Punkten Abstand fällt die Inhaltsqualität auf null, hier liegt sie deshalb bei 61,2 von 100 Punkten.

Die Beiträge entstehen aus ungerundeten Teilwerten. Deshalb kann die Summe der angezeigten Werte um 0,1 vom Score abweichen. Bewertungsmodell 2.2. Formel und Skalierung

Testbedingungen

Vollständige Konfiguration

Alle Kennzahlen

Sonix erreicht im Test „Audiotranskription“ 61,2 von 100 Punkten. Wortfehlerrate (WER) 10,0 % (95-%-Konfidenzintervall 9,1–11,1 %). Getestet wurden 44 Szenarien mit je 3 Durchläufen, 130 von 132 Läufen wurden abgeschlossen. Korpus de-audio-v1, Protokoll 1.0, getestet im 2. Quartal 2026.

Sonix, Audiotranskription: alle Kennzahlen mit Zählung und 95-%-Konfidenzintervall
KennzahlWertZählung und Bedeutung95-%-Intervall
ScribeIndex-Score61,2 / 100Gewichteter Gesamtwert aus Inhaltsqualität, Nacharbeit und Abschlussquote, Bewertungsmodell 2.2.57,4–64,4
Wortfehlerrate (WER)10,0 %55.931 Wortfehler von 556.611 Referenzwörtern. 9,1–11,1
Nacharbeit je Aufnahme53,6 minErläuterung weiter oben.49,5–58,2
Verarbeitungszeit (Median)1.443 sErläuterung weiter oben.–
Zeichenfehlerrate · CER4,3 %152.959 Zeichenabweichungen von 3.567.380 Referenzzeichen. Zeichenabweichungen pro Referenzzeichen nach NFC-Normalisierung, einheitlicher Groß- und Kleinschreibung, entfernten Satzzeichen und zu einem Leerzeichen zusammengefasstem Leerraum. Leerzeichen zählen als Zeichen.3,9–4,7
Diarisierungsfehlerrate · DER15,4 %34.008,9 s nicht oder falsch zugeordnete Sprechzeit von 221.454 s Referenzsprechzeit. Verpasste Sprache, fälschlich erkannte Sprache und falsch zugeordnete Sprecherzeit pro Referenzsprechzeit. Toleranz 250 ms um Referenzgrenzen, überlappende Sprache eingeschlossen. Liefert ein Dienst Sprecherkennungen ohne eigene Zeitmarken, bestimmt ScribeIndex die Zeitmarken durch erzwungene Ausrichtung (Forced Alignment) des gelieferten Texts an der Aufnahme. Die DER berechnet ScribeIndex daraus wie bei allen anderen Diensten, mit verpasster und fälschlich erkannter Sprache und Fehlern an Segmentgrenzen.14,0–16,8
DER ohne Toleranz19,4 %42.879,3 s nicht oder falsch zugeordnete Sprechzeit von 221.454 s Referenzsprechzeit. Diarisierungsfehlerrate wie DER, jedoch ohne Toleranzbereich um Referenzgrenzen. Die Differenz zur DER zeigt den Anteil der Fehler an Segmentgrenzen.17,7–21,2
Verarbeitungszeit (95. Perzentil)3.880 s95 % der erfolgreichen Läufe waren nach dieser Zeit fertig.–
Abschlussquote98,5 %130 von 132 gestarteten Läufen abgeschlossen. Anteil der Läufe mit verwertbarem Ergebnis.–

Verarbeitungszeit

  • Median (p50): 1.443 s
  • 95. Perzentil (p95): 3.880 s
  • Testweg: Datei-Upload
  • Messstrecke: Von „Uploadstart“ bis „Vollständiger Export verfügbar“

Über alle abgeschlossenen Läufe. p95 zeigt die Dauer, die 95 % der Läufe nicht überschreiten. Median und p95 beschreiben die Verteilung der Messwerte und sind kein Konfidenzintervall.

Geschätzte Nacharbeit

  • Je Aufnahme: 53,6 min (Ø 30,2 min Aufnahme)
  • Je Stunde Aufnahme: 106,35 min
  • 95-%-Intervall je Stunde: 98,23–115,45 min
  • Geschätzte Nacharbeit gesamt: 6.963,83 min
  • Audiodauer aller Ausgaben: 65 h 29 min (65,481 h)
  • Ausgaben: 130, alle abgeschlossenen Läufe

Geschätzt aus den gezählten Fehlern aller abgeschlossenen Ausgaben, mit festen Zeiten je Korrekturschritt, die für alle Dienste gleich sind. Die Rate je Stunde ist die Nacharbeit gesamt ÷ Audiostunden und lässt sich aus den angezeigten Minuten und den Stunden in Klammern genau nachrechnen.

Wortvergleich

WER: Vergleichbar
  • Wortfehlerrate (WER): 10,0 % · 95-%-Intervall 9,1–11,1 %
  • Ersetzungen (S): 28.622
  • Auslassungen (D): 14.968
  • Einfügungen (I): 12.341
  • Referenzwörter (N): 556.611
  • Zeichenfehlerrate (CER): 4,3 %

WER wird aus der gelieferten wortnahen Transkriptausgabe gegen die normalisierte Referenz berechnet. WER = (S + D + I) ÷ N × 100, gezählt über alle abgeschlossenen Läufe.

Fehler nach Typ

Gezählte Fehler nach Typ, über alle abgeschlossenen Läufe
FehlertypAnzahlAnteil am häufigsten FehlertypBedeutung
Ersetzungen28.622 (5,1 % der Referenzwörter)100 %Ein Referenzwort wird durch ein anderes Wort ersetzt (S), etwa „heute“ statt „morgen“.
Auslassungen14.968 (2,7 % der Referenzwörter)52 %Ein Referenzwort fehlt in der Ausgabe (D), etwa „seit“ statt „seit gestern“. Gezählt werden Wörter, nicht fehlende Inhalte.
Einfügungen12.341 (2,2 % der Referenzwörter)43 %Die Ausgabe enthält ein Wort, das in der Referenz nicht vorkommt (I).

Gezählt werden Wörter nach Normalisierung über alle abgeschlossenen Läufe.

Abgeschlossene Läufe: 130 von 132 (98,5 %)

Abgebrochene Läufe mit Grund
SzenarioLaufGrund
audio-0011Verarbeitung nicht innerhalb der Abbruchfrist abgeschlossen
audio-0282Verarbeitung nicht innerhalb der Abbruchfrist abgeschlossen

Abgebrochene Läufe zählen in keinem Nenner der Qualitätskennzahlen. Sie stehen nur im Nenner der Abschlussquote und senken so den ScribeIndex-Score. Abgebrochene Läufe wiederholt ScribeIndex nicht. Die Zeitlimits stehen in der Methodik unter Laufzeit, Ausfälle und Nacharbeit.

Konfiguration im Test

  • Produktversion: Web-App, Stand 2. Quartal 2026
  • Modellversion: Vom Anbieter nicht ausgewiesen
  • Sprache: Deutsch (de-DE)
  • Vorlage: Keine Dokumentvorlage, nur der Arbeitsauftrag
  • Arbeitsauftrag: Wortgetreues Transkript, Version 1.0
  • Eigener Wortschatz: Nicht hinterlegt
  • Audioeingang: Dateiupload im Browser
  • Sprechererkennung: Ja
  • Einträge im eigenen Wortschatz: 0
  • KI-Arbeitsbereich: Nein
  • Auswertung: Version 1.0
  • Textnormalisierung: de-allg-wer, Version 1.0
  • Bewertungsrubrik: Keine, da kein Faktenabgleich

Korpus, Ausschlüsse und Prüfsummen

Interviews, Vorträge mit Fragerunde, Gruppengespräche sowie Telefon- und Remoteaufnahmen mit zwei bis vier Personen, in Standardsprache und regionalen Varianten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  • Korpus: Allgemeine deutschsprachige Audioaufnahmen (de-audio-v1, Version 1.0)
  • Szenarien: 46 aufgenommen, 44 ausgewertet, je 3 Läufe
  • Audio gesamt: 22 h 5 min, je Fall 6 min bis 1 h 28 min (Median 24 min)
  • Sprecher je Fall: 2 bis 4
  • Aufnahmeart: Interview (16), Vortrag mit Fragerunde (9), Gruppengespräch (8), Telefon oder Remote (11)
  • Aussprache: Standarddeutsch (22), Regional (Deutschland) (9), Österreichisch (5), Schweizerisch gefärbt (4), Nicht muttersprachlich (4)
  • Aufnahmequalität: Nahmikrofon, ruhig (17), Telefon- oder Konferenzqualität (11), Hintergrundlärm (8), Raumhall (8)
  • Audioformate: FLAC, 48 kHz, mono · AAC-LC (M4A), 44,1 kHz, mono · Opus (WebM), 48 kHz, mono · PCM 24 Bit (WAV), 48 kHz, 2 Kanäle · G.711 A-law (WAV), 8 kHz, mono
  • Referenz: Version 1.0: 187.746 Wörter, 1.202.936 Zeichen
  • Annotierte Einheiten: Referenzsprechzeit 20 h 44 min
  • Referenzprüfung: Wortlaut und Sprecherwechsel entstehen als Sprechvorlage vor der Aufnahme. Der automatische Abgleich mit dem Gesprochenen ergibt die zeitlichen Sprechersegmente. Unverständliche Stellen werden markiert und vom Wortvergleich ausgenommen.
  • Zeitraum der Testreihe: 2. und 3. Quartal 2026 für alle Dienste, Korpus vor dem ersten Lauf eingefroren
  • Ausgeschlossen:
    • audio-038: Eine mitwirkende Person widerrief die Einwilligung zur Nutzung der Aufnahme.
    • audio-041: Referenz enthielt mehr als 5 % unverständliche Passagen.
  • SHA-256 Manifest: 3bfaff5fa8338156ad4c6bef800ed2cec7c625802242a9f638e07991384aeffc
  • SHA-256 Referenz: 903e4e0cc118b16f9d63c460d4f5845b497a1f1d276c2c82b9a2294b542018b4

Unsicherheit und Berechnung

  • Verfahren: Gepaarter Cluster-Bootstrap, Konfidenzniveau 95 %, Perzentilintervall
  • Cluster: 44 Cluster, Einheit Szenario. Alle Läufe eines Szenarios bleiben im selben Cluster.
  • Wiederholungen: 2.000 Bootstrap-Stichproben, Seed 1146018123
  • Aggregation: Zähler aller abgeschlossenen Läufe werden gepoolt. Kennzahlen entstehen aus Summen, nicht aus Mittelwerten je Fall.
  • Gepaarte Stichprobe: Alle Anbieter dieses Korpus nutzen dieselben Bootstrap-Stichproben. SHA-256 der Ziehungsliste: f8a6a79fd7ce74ec952adb5978dd20f46986d1fd5dc8a1502862be03c2f8e886
  • Wörter: WER = (28.622 + 14.968 + 12.341) ÷ 556.611 × 100 = 10,0 %
  • ScribeIndex-Score: 95-%-Intervall 57,4–64,4 Punkte, je Bootstrap-Stichprobe aus dem vollständigen Score neu berechnet. Wie das Score-Intervall entsteht

Rangliste Audiotranskription

Sortiert nach ScribeIndex-Score.

Zum Kategorievergleich

Sonix: Untertitel für Videodateien

In der Testreihe „Untertitel für Videodateien“ liegt Sonix mit 47,4 Punkten auf Platz 5 von 8, 12,1 Punkte hinter AI-Media (59,5) und 2,2 Punkte vor Clevercast (45,2). Hinter AI-Media bleibt Sonix vor allem beim Anteil zeitlich passender Untertitel (72,9 % gegenüber 80,0 %) und beim Anteil lesbarer Untertitel (74,5 % gegenüber 81,9 %) zurück. Vor Clevercast liegt Sonix vor allem bei der Wortfehlerrate (7,9 % gegenüber 9,4 %) und bei der Nacharbeit (37,6 gegenüber 40,2 Minuten je Video). Clevercast liegt dafür beim Anteil lesbarer Untertitel (76,3 % gegenüber 74,5 %) vorn. Die Nacharbeit ist eine Schätzung von ScribeIndex und kommt zum einmaligen Abspielen mit Untertiteln hinzu, bei einer durchschnittlichen Aufnahmedauer von 20,2 Minuten.

Einordnung: Mittelfeld · ScribeIndex-Score 47,4 / 100 · 95-%-Intervall 42,4–51,3 · Platz 5 von 8

0,7 Punkte unter dem Median des Feldes und 8,5 Punkte vor dem schwächsten Dienst.

Wortfehlerrate (WER) (Platz 5 von 8): 7,9 % · 95-%-Intervall 7,1–8,8 % · 22.859 Wortfehler von 287.784 Referenzwörtern

Schwächster Wert: 9,8 % · Median (8 Anbieter): 7,9 % · Bester Wert: 6,9 %

Nacharbeit je Video (Platz 5 von 8): 37,6 min · 95-%-Intervall 34,6–41,0 min

Schwächster Wert: 43,7 min · Median (8 Anbieter): 37,3 min · Bester Wert: 30,8 min

Geschätzte Nacharbeit bis zur Zielfassung je Video, bei durchschnittlich 20,2 Minuten Aufnahme. Nicht enthalten ist das einmalige Abspielen der Aufnahme mit den Untertiteln, das auch von Hand erstellte Untertitel brauchen. Auf eine Stunde Aufnahme gerechnet sind das 111,7 Minuten.

Verarbeitungszeit (Median) (Platz 7 von 8): 922 s · Niedriger ist besser

Schwächster Wert: 1.211 s · Median (8 Anbieter): 261 s · Bester Wert: 174 s

Mittlere Zeitabweichung (Platz 6 von 8): 297 ms · 95-%-Intervall 283–312 ms · n = 29.297, Mittelwert

Schwächster Wert: 320 ms · Median (8 Anbieter): 287 ms · Bester Wert: 238 ms

Mittel der absoluten Abweichung der äußeren Start- und Endgrenzen von den zugeordneten Referenzsegmenten, gewichtet je Referenzsegment.

So setzt sich der ScribeIndex-Score zusammen

Sonix, Untertitel für Videodateien: Zusammensetzung des ScribeIndex-Scores aus Teilwerten
TeilwertPunkteGewichtBeitrag
Inhaltsqualität42,675 %32,0
Korrekturaufwand52,120 %10,4
Abschlussquote100,05 %5,0
ScribeIndex-Score100 %47,4

Die Qualitätsformel besteht zu 50 % aus der Erkennung (100 minus WER) mit 92,1 Punkten, zu 30 % aus dem Timing mit 72,9 Punkten und zu 20 % aus der Lesbarkeit mit 74,5 Punkten. Sie ergibt 82,79 von 100, also 17,21 Punkte weniger als ein fehlerfreies Ergebnis. Bei 30 Punkten Abstand fällt die Inhaltsqualität auf null, hier liegt sie deshalb bei 42,6 von 100 Punkten.

Die Beiträge entstehen aus ungerundeten Teilwerten. Deshalb kann die Summe der angezeigten Werte um 0,1 vom Score abweichen. Bewertungsmodell 2.2. Formel und Skalierung

Testbedingungen

Vollständige Konfiguration

Alle Kennzahlen

Sonix erreicht im Test „Untertitel für Videodateien“ 47,4 von 100 Punkten. Wortfehlerrate (WER) 7,9 % (95-%-Konfidenzintervall 7,1–8,8 %). Getestet wurden 40 Szenarien mit je 3 Durchläufen, 120 von 120 Läufen wurden abgeschlossen. Korpus de-untertitel-v1, Protokoll 1.0, getestet im 2. Quartal 2026.

Sonix, Untertitel für Videodateien: alle Kennzahlen mit Zählung und 95-%-Konfidenzintervall
KennzahlWertZählung und Bedeutung95-%-Intervall
ScribeIndex-Score47,4 / 100Gewichteter Gesamtwert aus Inhaltsqualität, Nacharbeit und Abschlussquote, Bewertungsmodell 2.2.42,4–51,3
Wortfehlerrate (WER)7,9 %22.859 Wortfehler von 287.784 Referenzwörtern. 7,1–8,8
Nacharbeit je Video37,6 minErläuterung weiter oben.34,6–41,0
Verarbeitungszeit (Median)922 sErläuterung weiter oben.–
Zeichenfehlerrate · CER3,4 %63.459 Zeichenabweichungen von 1.860.348 Referenzzeichen. 3,0–3,8
Zeitlich passende Untertitel72,9 %21.459 zeitlich passend untertitelte Referenzsegmente von 29.448 Referenzsegmenten. Vollständig abgedeckte Referenzsegmente, bei denen der früheste Beginn und das späteste Ende der zugeordneten Untertitel jeweils höchstens 200 ms von der Referenz abweichen. Fehlende Segmente zählen als nicht passend.70,0–75,6 (Wilson mit Designeffekt)
Lesbare Untertitel74,5 %21.933 lesbar untertitelte Referenzsegmente von 29.448 Referenzsegmenten. Vollständig abgedeckte Referenzsegmente mit höchstens 2 Zeilen, 42 Zeichen je Zeile und 17 Zeichen je Sekunde in allen zugeordneten Ausgabesegmenten.72,2–76,6 (Wilson mit Designeffekt)
Mittlere Zeitabweichung297 msn = 29.297, Mittelwert. Erläuterung weiter oben.283–312
Mittlere Lesegeschwindigkeit14,4 Zeichen/sn = 36.579, Mittelwert. Sichtbare Zeichen einschließlich Leerzeichen innerhalb der Zeilen, geteilt durch die jeweilige Standzeit, je ausgegebenem Untertitel, gemittelt über alle ausgegebenen Untertitel.13,7–15,0
Mittlere Zeilenlänge30,9 Zeichen/Zeilen = 61.189, Mittelwert. Mittlere Zahl sichtbarer Unicode-Zeichen je ausgegebener Untertitelzeile.30,3–31,5
Verarbeitungszeit (95. Perzentil)3.032 sErläuterung weiter oben.–
Abschlussquote100,0 %120 von 120 gestarteten Läufen abgeschlossen. –

Verarbeitungszeit

  • Median (p50): 922 s
  • 95. Perzentil (p95): 3.032 s
  • Testweg: Datei-Upload
  • Messstrecke: Von „Uploadstart“ bis „Vollständiger Export verfügbar“

Über alle abgeschlossenen Läufe. p95 zeigt die Dauer, die 95 % der Läufe nicht überschreiten. Median und p95 beschreiben die Verteilung der Messwerte und sind kein Konfidenzintervall.

Geschätzte Nacharbeit

  • Je Video: 37,6 min (Ø 20,2 min Aufnahme)
  • Je Stunde Aufnahme: 111,69 min
  • 95-%-Intervall je Stunde: 102,60–121,80 min
  • Geschätzte Nacharbeit gesamt: 4.514,60 min
  • Audiodauer aller Ausgaben: 40 h 25 min (40,420 h)
  • Ausgaben: 120, alle abgeschlossenen Läufe

Geschätzt aus den gezählten Fehlern aller abgeschlossenen Ausgaben, mit festen Zeiten je Korrekturschritt, die für alle Dienste gleich sind. Die Rate je Stunde ist die Nacharbeit gesamt ÷ Audiostunden und lässt sich aus den angezeigten Minuten und den Stunden in Klammern genau nachrechnen.

Wortvergleich

WER: Vergleichbar
  • Wortfehlerrate (WER): 7,9 % · 95-%-Intervall 7,1–8,8 %
  • Ersetzungen (S): 11.644
  • Auslassungen (D): 5.980
  • Einfügungen (I): 5.235
  • Referenzwörter (N): 287.784
  • Zeichenfehlerrate (CER): 3,4 %

WER wird aus dem zusammengeführten Text der exportierten SRT- oder WebVTT-Datei gegen die normalisierte Referenz berechnet. Zeitmarken und Segmentnummern zählen nicht. WER = (S + D + I) ÷ N × 100, gezählt über alle abgeschlossenen Läufe.

Fehler nach Typ

Gezählte Fehler nach Typ, über alle abgeschlossenen Läufe
FehlertypAnzahlAnteil am häufigsten FehlertypBedeutung
Ersetzungen11.644 (4,0 % der Referenzwörter)100 %Ein Referenzwort wird durch ein anderes Wort ersetzt (S), etwa „heute“ statt „morgen“.
Auslassungen5.980 (2,1 % der Referenzwörter)51 %Ein Referenzwort fehlt in der Ausgabe (D), etwa „seit“ statt „seit gestern“. Gezählt werden Wörter, nicht fehlende Inhalte.
Einfügungen5.235 (1,8 % der Referenzwörter)45 %Die Ausgabe enthält ein Wort, das in der Referenz nicht vorkommt (I).

Gezählt werden Wörter nach Normalisierung über alle abgeschlossenen Läufe.

Abgeschlossene Läufe: 120 von 120 (100,0 %)

Alle 120 Läufe lieferten ein auswertbares Ergebnis.

Konfiguration im Test

  • Produktversion: Web-App, deutsche Videountertitel, Stand 2. Quartal 2026
  • Modellversion: Vom Anbieter nicht ausgewiesen
  • Sprache: Deutsch (de-DE)
  • Vorlage: Keine Dokumentvorlage, nur der Arbeitsauftrag
  • Arbeitsauftrag: Untertitel für Videodateien, Version 1.0
  • Eigener Wortschatz: Nicht hinterlegt
  • Audioeingang: MP4-Dateiupload
  • Übersetzung: Nein
  • Exportformat: SRT
  • Manuelle Nachkorrektur: Nein
  • Auswertung: Version 1.0
  • Textnormalisierung: de-subtitle-wer, Version 1.0
  • Bewertungsrubrik: Keine, da kein Faktenabgleich

Korpus, Ausschlüsse und Prüfsummen

Vierzig deutschsprachige Videos aus Interview, Tutorial, Vortrag und Reportage. Bewertet werden die exportierten SRT- oder WebVTT-Dateien nach Sprachinhalt, zeitlicher Abdeckung und Lesbarkeit, ohne Übersetzung.

  • Korpus: Deutsche Videountertitel (de-untertitel-v1, Version 1.0)
  • Szenarien: 40 aufgenommen, 40 ausgewertet, je 3 Läufe
  • Audio gesamt: 13 h 28 min, je Fall 3 min bis 59 min (Median 18 min)
  • Sprecher je Fall: 1 bis 2
  • Videoart: Interview (12), Tutorial (12), Vortrag (10), Reportage (6)
  • Aussprache: Standarddeutsch (20), Regional (Deutschland) (8), Österreichisch (6), Schweizerisch gefärbt (6)
  • Bildformat: 1920 × 1080, 25 Bilder/s (40)
  • Audioformate: H.264 MP4, AAC-LC, 48 kHz, 2 Kanäle
  • Referenz: Version 1.0: 95.928 Wörter, 620.116 Zeichen
  • Annotierte Einheiten: Referenz-Untertitelsegmente 9.816
  • Referenzprüfung: Der Wortlaut entsteht als Sprechvorlage vor der Aufnahme, die Zeitgrenzen erst an der Aufnahme. Nach der Aufnahme wird die Vorlage automatisch mit dem Gesprochenen abgeglichen, abweichende Stellen werden an der Aufnahme geprüft und die Referenz vor den Anbieterdurchläufen eingefroren.
  • Zeitraum der Testreihe: 2. und 3. Quartal 2026 für alle Dienste, Korpus vor dem ersten Lauf eingefroren
  • SHA-256 Manifest: a35c5ee698d61b365b97c82257195aeb72edbd47eab9da548608335d37899941
  • SHA-256 Referenz: 6ec7f71b2989eb19791326360ba6649b7c8c020915a316303d8763a8f58b2d45

Unsicherheit und Berechnung

  • Verfahren: Gepaarter Cluster-Bootstrap, Konfidenzniveau 95 %, Perzentilintervall. Anteile aus Zählern erhalten ein Wilson-Intervall mit Designeffekt
  • Cluster: 40 Cluster, Einheit Szenario. Alle Läufe eines Szenarios bleiben im selben Cluster.
  • Wiederholungen: 2.000 Bootstrap-Stichproben, Seed 1605653364
  • Aggregation: Zähler aller abgeschlossenen Läufe werden gepoolt. Kennzahlen entstehen aus Summen, nicht aus Mittelwerten je Fall.
  • Gepaarte Stichprobe: Alle Anbieter dieses Korpus nutzen dieselben Bootstrap-Stichproben. SHA-256 der Ziehungsliste: 22c41832e7f4054b58c4911e41b1b961649b0482f9f511ad72891e68023bafbc
  • Wörter: WER = (11.644 + 5.980 + 5.235) ÷ 287.784 × 100 = 7,9 %
  • ScribeIndex-Score: 95-%-Intervall 42,4–51,3 Punkte, je Bootstrap-Stichprobe aus dem vollständigen Score neu berechnet. Wie das Score-Intervall entsteht

Rangliste Untertitel für Videodateien

Sortiert nach ScribeIndex-Score.

Zum Kategorievergleich

Daten zu dieser Seite

Maschinenlesbar mit Zählern, Nennern und Intervallen. Frei nutzbar mit Quellenangabe. Zitierweise und Lizenz

So testet ScribeIndex

Jede Testreihe nutzt einen festen deutschsprachigen Korpus mit geprüften, vor dem ersten Lauf eingefrorenen Referenzen. Bewertet wird automatisch nach festen Regeln, unklare Zuordnungen werden anhand der Aufnahme fachlich geprüft. Jeder Fall läuft zwei- bis dreimal. Die Konfidenzintervalle von Score, Hauptkennzahl und weiteren Fehlerraten stammen aus einem gepaarten Bootstrap über die Szenarien, sodass alle Anbieter auf denselben Stichproben verglichen werden. Anteile aus Zählern erhalten ein Wilson-Intervall mit Designeffekt. Der ScribeIndex-Score ist ein gewichteter Gesamtwert aus Inhaltsqualität, Nacharbeit und Abschlussquote. Die Rangliste ordnet nach diesem Punktwert.

Für das Score-Intervall wird in jeder Bootstrap-Stichprobe der vollständige Score mit den Gewichten des Bewertungsmodells neu berechnet. Weil alle Dienste einer Testreihe dieselben Stichproben nutzen, lassen sich auch Scoredifferenzen gepaart auswerten.